Schiffsprojekt über Flucht und Migration in Halle

6. September 2017

Sozial-kulturelles Schiffsprojekt von OUTLAW.die Stiftung macht vom 15. – 18.9.2017 Station an der Würfelwiese in Halle mit Ausstellungen und Präsentationen an der Saale

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Fotos: OUTLAW.die Stiftung; Bronzeskulpturen // Bild: Jens Galschiot, Dänemark; Al-hadj Djumaa // Bild: Gerald Mennen/OUTLAW.die Stiftung, MS Anton // Bild: Gerald Mennen/OUTLAW.die Stiftung)

Mit Sicherheit gut ankommen: Unter diesem Motto macht das Schiffsprojekt zu Flucht und Migration von OUTLAW.die Stiftung vom 15. – 18. September 2017 auch in der Saalestadt Halle Station. Am 15. September nehmen die Outlaw-Teams der HzE jugendPLUSberuf Halle gemeinsam mit lokalen Initiativen und Organisationen das Schiff „Al-hadj Djumaa“ in Empfang und heißen die ehrenamtliche Besatzung willkommen. Die „Al-hadj Djumaa“ bietet Besichtigungen, Ausstellungen und begleitende Aktionen rund um die Themen Flucht und Migration.

„Im Rahmen des Projekts können sich lokale Hilfsprojekte, Flüchtlingsinitiativen und Einrichtungen der Flüchtlingshilfe der Öffentlichkeit vorstellen“, erklärt dazu René Schumann-Tewocht, Gesamtteamleiter HzE jugendPLUSberuf der Outlaw gGbmH in Halle, der das Projekt vor Ort koordiniert. „Auch wir werden unsere Projekte und Hilfsangebote zur Flüchtlingsarbeit in Halle präsentieren und damit auf die Situation der Flüchtenden vor, während und nach der Flucht aufmerksam machen“, so René Schumann-Tewocht weiter.

Drei Tage lang steht das Schiff dann für Besucher*innen offen: „Alle Interessierten können das Schiff betreten und auf sich wirken lassen“ beschreibt René Schumann-Tewocht. Mit an Bord sind 70 Kupferfiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiøt, die Männer und Frauen aller Altersgruppen mit Gesichtszügen aus vier ethnischen Herkunftsregionen zeigen. „Rund um das Schiff gibt es weitere Informationsstände, Präsentationen lokaler Gruppen und Organisationen sowie ein großes Rundzelt mit einer Wanderausstellung und als Ort der Begegnung.“

Das Projekt: Mit Sicherheit gut ankommen

Unter diesem Motto reisen vom 28. Juli bis zum 1. Oktober zwei Schiffe über Kanäle und Flüsse quer durch Deutschland, um auf das Schicksal von geflüchteten Menschen aufmerksam machen. Initiator des sozial-kulturellen Projekts ist OUTLAW.die Stiftung. Mit dabei sind mehr als 50 Kooperationspartner*innen aus sieben Bundesländern aber auch aus den Niederlanden und aus Dänemark.

Auf ihrer Reise werden die zwei Schiffe insgesamt 3600 km, 60 Schleusen und 25 Städte hinter sich lassen. Die Reise beginnt an der dänischen Küste Richtung deutsche Nordseeküste, wo die hochseetaugliche M/S Anton an der ersten Station in Bremen vor Anker gehen wird. Nach weiteren vier Stationen und jeweils vor Ort stattfindenden Aktionstagen entlang der deutschen Nordseeküste wechseln die Kupferfiguren in Papenburg auf die Al-hadj Djumaa über. Von hier aus geht es dann weiter über Flüsse und Kanäle quer durch Deutschland, bevor die Reise am 30. September, dem nationalen Flüchtlingstag, in Berlin endet.

Mehr Informationen zum Projekt, insbesondere den genauen Törnplan, gibt es auf facebook, im Blog unter www.mit-sicherheit-gut-ankommen.de und unter www.outlaw-diestiftung.de.

Das ausführliche Programm für Halle (Saale) finden Sie in Kürze hier!

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