Der Islam in Deutschland – Zwischen Vorurteil und Realität

Wann: 27. Februar 2018
17.00 – 20.00 Uhr

Wo: SeminarLaden am WELCOME Treff
Waisenhausring 1b
06108 Halle (Saale)

Inhalt der Veranstaltung

Nicht erst seit der sog. Flüchtlingskrise spielt die Auseinandersetzung mit dem Islam eine große Rolle in der öffentlichen Debatte, ob es um Frauenrechte, die Trennung von Religion und Staat oder die vermeintliche Gewaltaffinität junger muslimischer Männer geht. So ist innerhalb dieser Debatten die These einer unüberbrückbaren Differenz zwischen islamisch geprägten Kulturen sowie der deutschen bzw. europäischen Kultur ein wesentlicher Bezugspunkt, auf den sich die Beteiligten entweder affirmativ beziehen, oder sich davon abgrenzen. Was dabei allzu oft aus dem Blick gerät, ist, dass der Islam und Muslime seit nunmehr 100 Jahren Teil der deutschen Gesellschaft sind. Der Vortrag hat zum einen das Ziel, die Geschichte muslimischer Einwanderungschlaglichtartig nachzuzeichnen und aufzuzeigen, wie sich die deutsche Gesellschaft dadurch veränderte. Zum anderen soll es um einige muslimische Alltagspraktiken gehen (Kopftuch, Fasten etc.), die wesentlich für die gelebte Religiosität sind. Dabei wird eines deutlich werden: Den Muslim oder den Islam gibt es nicht.

Referent: Dr. Adrian Klein, Dozent für Arabistik/ Islamwissenschaft

Der Workshop findet im Rahmen des Projekts „Ehrenamtliche Paten und Lotsen“ der Freiwilligen-Agentur Halle und in Kooperation mit dem Verband der Migrantenorganisationen (Projekt Samofa) statt.

Für diese Veranstaltung können keine Buchungen mehr entgegengenommen werden. Die Buchungsfrist ist vorbei.
Jetzt teilen:
Frauencafe